Wo ist Riestedt zu finden?

 

Ein Auszug aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Riestedt

Die Riestedter Pflicht-Feuerwehr wurde am 30.08.1884 gegründet

1884 war der Kamerad Franz Worch Wehrleiter

Am 05.August 1884 wurde der Amtsvorsteher und Landwehrhauptmann Emil Herschenz aus Riestedt zum Kreis-Brand-Direktor ernannt.

Gemeinsam mit Beamten der Merseburger Feuer-Societäten,Herr Brandmeister Hauptmann Schmitt hat der neue Kreis-Brand-Direktor mit der Ausbildung

der Pflicht-Feuerwehr in Riestedt begonnen.

Riestedt bekommt 1901 eine neue Handruckspritze,welche heute noch einsatzfähig ist.

Der Kreis-Branddirektor hat aus Gesundheitlichen Gründen sein Amt am 31.Dezember 1907 niedergelegt.An seine Stelle ist Herr Max Ludwig der Kommandant der Sangerhäuser Freiwilligen  Turner-Feuerwehr  zum Kreis-Branddirektor des Kreises ernannt worden.                                                           

1908 war Stellmacher Wagner in Riestedt Wehrleiter.Anlässlich das 50-jährigen Militärdienstjubiläums des Hauptmanns Herschenz fand eine große Feierlichkeit im Orte statt.Wo auch der große Fackelumzug statt fand bis bis zu der wohnung des Jubilars.

1912 gab es ein Goßfeuer in Riestedt,es brannten vier Scheunen die mit Getreide und Erntevorräten gefüllt waren.Unsere Wehr hatte da großes zu tun,aber das Feuer war zu groß um es alleine zu bändigen.Es wurden die Feuerwehren von Emseloh,Blankenheim,Beyerbaumburg und von Sangerhausen mit an geforgert.Die Turnerfeuerwehr von Sangerhausen leistete Vorzügliches.Aber auch die anderen Wehren taten im vollsten Maße ihre Schuldigkeit.

Der Brandmeister Karl Roland ist seit 1913 Leiter der Riestedter Feuerwehr.Schon in diesen Jahren waren Wehrmitglieder der Feuerwehr Riestedt schon zahlreich bei den Kreis und Verbandsversammlungen dabei und wurden dort ausgezeichnet.

Von 1915 bis 1919 haben durch den Krieg keine Verbandstage mehr stattgefunden.1920 fand wieder eine Zusammenkunft des Verbandes statt.

1924 übernam der Kamerad Albert Becker die Leitung der Riestedter Feuerwehr.   Riestedt verfügte erstmalig über zwei einsatzbereite Gruppen,deren Technik aus zwei fahrbaren Handdruckspritzen bestand.

1928 wurde der Kamerad Becker zum Beisitzer des Kreisfeuerwehrverbandes gewählt.

in den 30iger Jahren gab es in der Riestedter Feuerwehr einen Spielmannszug.Ausbilder war: Paul Pinzler

1934 feierte unsere Wenr 50 jähriges Jubiläum,bis zu diesem Zeitpunkt waren es 14 Feuerwehrmänner in Uniformen und 20 Druckmänner in Zivil die gegen das Feuer kämpften.Drei der Mitgründer lebten zu diesem Zeitpunkt noch>Franke-Oßke-Krannis< sie wurden besonders geehrt.

1936 wurden bei der Kreisverbandsversammlung in Blankenheim die drei Gründer noch einmal gewürdigt.An den Löschzugführer Becker wurde durch den Kreisverband ein Ehrendiplom überreicht.

Ab dem Jahre 1936 war der Kamerad Otto Todte Wehrleiter bis zum Ausbruch des 2.Weltkrieges.1938 bekam unsere Wehr  ihre erste Kleinmotorspritze.

von 1939-1945 war die Wehr sehr geschwächt.Die Bevölkerung war auf Selbsthilfe angewiesen.Das damalige Gerätehaus diente der amerikanischen Besatzungsarmee als Reparaturwerkstatt.Nach dem Krieg übernahm Otto Todte wieder die Wehrleitung und die Wehr wurde schnell wieder aufgebaut.

1956 übernahm Hans Wagner als Wehrleiter die Freiwillige Feuerwehr Riestedt mit einer Stärke von 32 Kameraden.Die technische Ausrüstung bestand aus einer Motorspritze TS4 und aus 2 Handdruckspritzen.

1957 kam es zu einem Großfeuer in Riestedt wo eine Scheune völlig nieder brannte und ein Stall und Schuppen mit beschädigt wurden.Den vereinten Anstrengungen der Sangerhäuser Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Riestedt ist es zu danken das nicht noch mehr Schaden zu verbuchen war.Und das Wohnhaus unbeschädigt blieb.

Der Kamerad Hans Todte schied im April 1957 aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr aus.Im Dezember des Jahres ging hervor das die Wehr eine Stärke von 27 Kameraden hatte.In den kommenden Jahr wurden mehrere neue Kammeraden in die Wenr auf genommen.1958 hatte die Wehr eine Stärke von 30 Kameraden.

Im Jahre 1959 wurden neue Wirkungsbereiche gebildet.Riestedt gehörte zum Wirkungsbereich Beyernaumburg.

1960 bekam die Feuerwehr Riestedt ein TSA Baujahr 1960 und eine TS8 mit einer Leistung von 28 PS.

1961 bekam Riestedt die Genehmigung zum Bau eines Feuerlöschteiches.Als erster Delegierter der Wehr besuchte der Kamerad Joachim Wagner die Feuerwehrschule in Dessau.Nach seiner Rückkehr übernimmt er die Stelle des Wehrleiters,die er 1962 aus gesundheitlichen gründen aufgeben muß.Die Wehr hatte zu dieser Zeit eine Stärke von 36 Kameraden.

1962 übernimmt Günter Kautz das Amt des Wehrleiters,zu dieser Zeit zählte die Wehr eine Stärke von 41 Kameraden.

1965  kam im Kreisgebiet ein heftiges Gewitter mit viel Niederschlägen.Dadurch war allein die FFW Sangerhausen 27 mal im Einsatz und wurde von unserer Wehr unterstützt.Danach sprach die Stadt mit einer Urkunde unserer Wehr große Anerkennung aus.

Ab Juni 1968 gehört dei Feuerwehr Riestedt zum Wirkungsbereich Blankenheim

1970 wurde der Grundstein gelegt für den Bau des neuen Gerätehauses........

1971 hatte die Wehr eine Stärke von 50 Kameraden.1974 bekam die freiwillige Feuerwehr Riestedt 1 Löschfahrzeug LO2002 mit STA

1975 wurde das fertige Gerätehaus übergeben

1984 feierte die Freiwillige Feuerwehr Riestedt   " 100 Jahre Bestehen"

1985 gab der Kamerad Günher Kautz seine Tätig als Wehrleiter ab und neuer Wehrleiter wurde der Kamerad Helmut Modl

1991 kam es in Riestedt zu einem Großbrand wo unsere Wehr zwei Tage im Einsatz war.Es brannte eine große Lagerhalle.Unterstützung bekamen wir von der Feuerwehr Sangerhausen,Emseloh und Blankenheim.

1998 bekam unsere Wehr ein neues Löschfahrzeug/ TSF-W 750

am 1.Mai 1999 wurde das neue Gerätehaus nach neuen Bestimmungen an uns übergeben.

 

das war ein kleiner Auszug aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Riestedt

                                                                 Fortsetzung folgt.....