Brandschutzerziehung

Brandschutzerziehung

In der Woche vom 05.04.-11.04.2010 hieß unser Motto Brandschutzerziehung.

Am Dienstag den ersten Tag besuchten uns auf der Wache eine Gruppe aus dem Kindergarten und eine Schulklasse.

In Vordergrund standen die Rauchmelder. Dafür war ein Kamerad der FF Sangerhausen mit anwesend der das Rauchdemohaus den Kindern vor führte. Es ist dafür da, dass Kinder leichter lernen und verstehen wie sie im Ernstfall bei einen Brand oder Rauchentwicklung sich zu verhalten haben, was Rauchmelder für eine Funktion haben und worauf es dabei wirklich ankommt. Und natürlich auch einen richtigen Notruf ab zusetzen.

Alle Kinder waren mit großem Eifer und Interesse dabei. Es wurden viele Fragen gestellt und beantwortet.

Am Donnerstag konnten wir noch einmal eine Gruppe von Kindern begrüßen, die großes Interesse zum Thema Rauchmelder mitgebracht hatten. Natürlich wollten alle auch mal die Technik der Feuerwehr sehen und berühren. Viele Kinderaugen strahlten und sie waren begeistert.

Am Freitag führte dann der Kindergarten einen Übungsalarm durch, wo wir dann natürlich nicht fehlen durften.

Es wurde geprobt wie sich wirklich alle im Ernstfall zu verhalten haben und warum ein Sammelplatz so wichtig ist.

Natürlich wollten alle Kinder dann einmal selbst im Feuerwehrauto sitzen und hatten großen Spaß daran.

Wir danken allen Kindern, Eltern und Erziehern für das Große Interesse und hoffen einen guten Beitrag für die Aufklärung der Brandschutzerziehung in unserer Gemeinde gezeigt zu haben.

                                                                                                                                                         @Webteam FF Riestedt

 

 


         

 

     

 

Brandschutzerziehung
na klar, wir machen mit
... denn Tränen löschen keine Brände

 

Längst vergessen scheinen die Zeiten der großen Stadtbrände im Mittelalter,
wobei viele Menschen durch die Feuersbrünste ihr Hab und Gut oder sogar
ihr Gesundheit und das Leben verloren. In der heutigen Zeit sind solche
Ereignisse kaum mehr vorstellbar und dennoch meldet die Statistik Jahr
für Jahr zahlreiche Brandtote.
Dabei,

stirbt die Hälfte der Opfer nicht durch das Feuer selbst, sondern durch

die Wirkung des Brandrauches. Die erschreckenden Zahlen belegen, dass

das Thema "Brandschutz" in der Bevölkerung nur einen ungenügenden Stellenwert hat.

Es fällt auf, dass insbesondere die schwächsten Mitglieder unserer
Gesellschaft, die Kinder, die Opfer von Bränden sind. Sie zählen zu den
Bevölkerungsgruppen die menschlichem Fehlverhalten und technischen
Defekten im Brandfall hilflos gegenüberstehen und daher unsere
besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung brauchen.Wie
wichtig die Aufklärung über Gefahren beim Umgang mit Feuer ist,
beweisen die Zahlen der hierbei verletzten Kinder. Allein durch
Grillunfälle wurden auch in diesem Jahr wieder mehrere hundert Kinder
so schwer verletzt, dass sie in einer Spezialklinik behandelt werden
mussten. Das menschliche Leid der betroffenen Kinder und Eltern ist
unermesslich. Aber
auch die wirtschaftlichen Aspekte spielen eine nicht unbedeutende
Rolle. Die Behandlungskosten eines einzigen schwerverbrannten Kindes
beziffern Fachleute auf etwa Euro 400.000. Angesichts dieser Zahlen
erscheint eine professionelle Brandschutzerziehung eigentlich
selbstverständlich.
 
Doch Brandschutzbewusstsein ist erlernbar und kann besonders für Kinder den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten!

KINDERBRANDSTIFTUNG

Fast jeder vierte von der Kriminalpolizei wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelte Tatverdächtige ist ein Kind unter 14 Jahren, eine Zahl aus der Kriminalstatistik, hinter der sich oftmals unsagbares Leid verbirgt. Denn welche verheerenden Folgen das kindliche Spiel mit dem Feuer haben kann, liest man fast täglich in den Zeitungen: Tote, Schwerverletzte, zeitlebens Verstümmelte und Entstellte, verzweifelte Hinterbliebene, ganz abgesehen von den Sachschäden, die jährlich in die Millionen gehen.

 

Der hohen Zahl von Kinderbrandstiftungen und damit der Gefahr, dass zündelnde Kinder leichtfertig ihr eigenes Leben und das Unbeteiligter aufs Spiel setzen, kann nur durch eine pädagogisch sinnvolle Aufklärungsarbeit entgegengewirkt werden. Angesprochen sind in erster Linie die Eltern, da sie für das Tun und Lassen ihrer Kinder zu aller erst die Verantwortung tragen.

Die Aufklärung über die Gefahren des Feuers muss deshalb schon frühzeitig im Elternhaus beginnen. Darüber hinaus können Kindergärten, Vor- und Grundschule sowie die Brandschutzerziehung und -aufklärung der Feuerwehren die elterliche Aufgabe wirkungsvoll unterstützen.

Grundsätzliche und wichtige Tipps für Eltern:

Feuer ist heiss
Kleinkinder schon frühzeitig mit dem Feuer bekannt machen. Durch das langsame Hinführen eines Fingers zur offenen Flamme macht das Kind die erste, unangenehme Bekanntschaft mit dem Feuer. Die erste Vorsicht wird wachgerufen. Diese psychologische Einstimmung zum vorsichtigen Umgang mit Feuer ist die wichtigste Vorbeugungsmassnahme gegen Brände jeder Art, denn sie wird den Menschen auf seinem ganzen Lebensweg begleiten.

Feuer fasziniert
Um den kindlichen Spiel- und Nachahmungstrieb zu befriedigen, Kinder unter Aufsicht den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Feuerzeug oder Kerze beibringen. Die Unterweisung sollte sich an der geistigen Aufnahmefähigkeit, der Gemütsart und der Geschicklichkeit des Kindes orientieren.

Vorbild sein
Selbst mit gutem Beispiel vorangehen und Vorsichtsmassnahmen treffen:

 

*

Streichhölzer und Feuerzeuge nicht achtlos herumliegen lassen, besonders nicht, wenn Kinder häufig alleine sind.

*

Feuerlöscher auf jedem Stockwerk deponieren, regelmässig warten lassen.

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Kinder unter 10 Jahren niemals offenes Licht anvertrauen (Kerzen, Lampion, Petrollampen, ect. ) .

*

Kleinkinder niemals bei offenem Licht unbeaufsichtigt lassen.

Mit strickten Verboten, Abschreckung oder Angst erreichen Eltern nur den gegenteiligen Effekt, denn sie wecken nicht
nur die Neugier, sondern auch den Trotz des Kindes mit der Konsequenz, dass das Kind in aller Heimlichkeit zündelt.
Und gerade das ist die grösste Gefahr.

Bei einer Brandausdehnung sofort Notruf 112 wählen!